Dienstag, 24. November 2009 / 14:33:21

Schweiz steht mit Fiskalquote im Vergleich gut da
Bern - Die Steuerbelastung in der Schweiz ist nach wie vor tief. Der Staat schöpfte 2008 von 100 BIP-Franken 29.60 Franken ab, wie dem publizierten OECD-Bericht zur Fiskalquote zu entnehmen ist. Weniger Steuern und Abgaben waren in den USA, Japan und Irland fällig.
Die Fiskalquote der Schweiz stieg seit 2007 von 28,9 auf 29,6 Prozent leicht an, wie das Eidgenössische Finanzdepartement mitteilte. Das ist zum grössten Teil auf gestiegene Fiskaleinnahmen des Bundes zurückzuführen. Einzelne Zahlungen etwa bei der direkten Bundessteuer erfolgten früher, Rückforderungen bei der Verrechnungssteuer wurden dagegen verschoben.
Mit ihrer Fiskalquote steht die Schweiz im Vergleich der OECD- und der 15 «alten» EU-Länder gut da. Ihr Wert bewegt sich nach wie vor deutlich unter dem internationalen Durschschnitt.
2000 Spitzenwerte von 30 Prozent erreicht
Die Fiskalquote der Schweiz stieg seit 1990er Jahren an und erreichte 2000 ihren Spitzenwert von 30 Prozent. Seither entwickelt sie sich relativ stabil.
Die Fiskalquote zeigt das Verhältnis zwischen den Steuern und Abgaben, die von der öffentlichen Hand erhoben werden, und dem Bruttoinlandprodukt (BIP). Konkret fliessen die Steuern an Bund, Kantone und Gemeinden sowie die obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge in die Berechnung ein.
zel (Quelle: sda)
http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=416348
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