Freitag, 4. Dezember 2009 / 12:03:13

Harald Schmidt und die Minarett-Abstimmung
Das Minarett-Verbot machte bekanntlich im Ausland dicke Schlagzeilen. Der deutsche Fernseh-Komiker Harald Schmidt erkannte nun das komische Potenzial des Wahlresultats.
«Wir haben mit unserer Geschichte nicht das Recht, zu urteilen. Nun sehen Sie bei mir diesen Kreisvorsitzenden-Blick», fing Harald Schmidt in seiner Sendung an. «Denn: Natürlich sagen viele Deutsche: Mensch, die Schweizer haben Recht..äh also nein, sie sagen, das ist ja fürchterlich...äh... sie sagen eigentlich gar nichts weil sie nicht gefragt werden. Und sie kennen auch das Ergebnis unsere letzten Volksabstimmung, denn seither zahlen wir alle Soli.»
Dann verfiel er ins Schweizerdeutsch: Er wisse, dass es bei seinen Schweizer Freunden «ganz doll» ankommt, wenn er Schweizerdeutsch nachmache, aber «fürs dütsche Publikum langts».
In seinem Fantasie-Schweizerdeutsch schlug Harald Schmidt dann vor «für die Fründe aus dem Morgeland» ein Klappmesser mit Minarett anzubieten.
fkl (Quelle: news.ch)
http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=418117
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