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Das fehlerhafte Bauteil im Triebwerk wurde entdeckt.

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www.triebwerk-serie.info, www.rolls-royce.info, www.austausch.info, www.gesamten.info

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Freitag, 12. November 2010 / 12:55:58

Rolls-Royce: Austausch der gesamten Triebwerk-Serie

Sydney - An dem gefährlichen Triebwerkschaden bei einem Qantas-Airbus A380 ist ein fehlerhaftes Bauteil Schuld. Der Turbinenhersteller Rolls-Royce will die Module in der gesamten Serie der Trent-900-Triebwerke auswechseln, kündigte er am Freitag an.

Nach Angaben von Rolls-Royce geht der Triebwerkausfall auf der Qantas-Maschine, die am 4. November in Singapur notlanden musste, auf eine bestimmte Komponente im Turbinenteil des Triebwerks zurück. Durch das fehlerhafte Bauteil könne Öl austreten, das in Brand geraten kann.

Bei dem Qantas-Flugzeug habe der Brand im Bereich der Mitteldruckturbine zum Bruch der Turbinenscheibe geführt - die vom Aussehen her einem Zahnrad ähnelt. Ein Teil der geborstenen Scheibe war gefunden worden und galt als Schlüssel bei der Fehlersuche.

Die Ermittler der australischen Transportsicherheitsbehörde (ATSB) trafen am Freitag auf der indonesischen Insel Batam ein, um die Suche nach dem Rest der Scheibe zu verstärken. Sie hatten den genauen Flugweg der Maschine markiert und wollen nun gezielt am Boden suchen.

Auf Batam waren schon zahlreiche Trümmerteile gefunden worden, der Rest der Scheibe fehlt aber noch. Das beschädigte Triebwerk soll am Wochenende aus der Maschine ausgebaut werden.

Schlimmer als bislang bekannt

Gut eine Woche nach der Notlandung des Qantas-Airbus wird unterdessen deutlich, dass die 466 Menschen an Bord wohl nur knapp einer Katastrophe entgangen sind. Metallsplitter aus dem kaputten Triebwerk hatten viel grösseren Schaden angerichtet, als bislang angenommen wurde, berichtete die Zeitung «Australian».

Metallsplitter hätten Teile der Verkabelung und des Treibstoffsystems des Riesenflugzeugs zerstört, als sie die Aussenhaut der Maschine durchschlugen, berichtete die Zeitung. Ausserdem sei die Feuerlöschanlage an der betroffenen Tragfläche ausgefallen.

Die Maschine musste mit diesen Schäden noch eine Stunde Schleifen fliegen, um Benzin abzulassen, ehe sie zur Notlandung nach Singapur zurückfliegen konnte. Die ging reibungslos über die Bühne. Weder Qantas noch die ATSB wollten sich zu dem Bericht äussern.

Gewinnausblick reduziert

Der Konzernchef von Rolls Royce John Rose erklärte, Sicherheit habe oberste Priorität für das Unternehmen. Er bedauere den Zwischenfall. Man arbeite mit Airbus zusammen, damit der Flugzeughersteller schrittweise die gesamte Flotte wieder in Betrieb nehmen könne.

Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde zurückgenommen. Das Gewinnwachstum werde aufgrund des Triebwerksproblems etwas geringer ausfallen als erwartet, erklärte Rolls Royce.

ht (Quelle: sda)

http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=464456

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Foto: hpgruesen (Pixabay License)

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